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Battertfelsen Merkur fremersberg
 
Eines der schönsten Gefühle ist, wenn man oben auf eines der Berge steht und in Ruhe die weite Sicht über den Schwarzwald und die Rheinebene betrachtet. Ab und zu kommt von der Stadt das eine oder andere Geräusch nach oben, ein Gleitflieger versucht vom Merkur aus die großen Greifvögel, die im Naturschutzgebiet Battert Felsen zuhause sind, nachzuahmen, die Landung ist nicht immer so elegant.
Der Wind streift einem über das Gesicht und die wilde ungezähmte Natur zeigt uns, wie wichtig sie für unsere Seele doch ist. Hier auf den Battert erzählen die Steine Geschichten.
 
 
Altes Schloss
 
An der südwestlichen obersten Berglehne des 567 m ü. NN liegenden Battertfelsens, auf dem äußersten Ende eines abfallenden Felsgrates, durch einen Halsgraben gegen die Angriffseite geschützt, liegt im Norden der Stadt die Burg Hohenbaden. Ihre ältesten erhaltenen Teile reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Im 14. Jahrhundert diente die Burg dann vorwiegend als Witwensitz. Neben dem Neuen Schloss verlor Hohenbaden allmählich an Bedeutung. Nach 1584 scheint ein Brand (erst bei Grabungen 1905/1906 festgestellt) die Burg zum Großteil zerstört zu haben 1597 findet die zerfallene Burg noch einmal eine traurige Erwähnung. Sie wurde also schon vor dem Dreißigjährigen Krieg zur Ruine.
Ab 1978 wurde die Ruine aufwendig restauriert und seit 1999 ist in einer Fensternische des großen Rittersaals eine sogenannte "Äolsharfe" installiert, benannt nach Äolus, dem griechischen Gott des Windes.
(Auszug aus dem Buch "Baden-Baden Begleiter durch die Stadt und Umland" Arbeitskreis für Stadtgeschichte der Stadt Baden-Baden e.V. )
 
 
 
Battert-Felsen
 
Östlich von Baden-Baden erstreckt sich ein bewaldeter Höhenzug, an dessen Südseite sich teils in Gruppen, teils einzeln stehend, eine Menge kleiner und großer Felstürme aus Quarzporphyr verteilen. Die bis zu 60 Meter hohen Wände und Felstürme gelten als einer der besten Klettergärten Deutschlands.
(Auszug aus dem Buch "Baden-Baden Begleiter durch die Stadt und Umland" Arbeitskreis für Stadtgeschichte der Stadt Baden-Baden e.V. )
 
 
Merkur
 
Der die Stadt Baden-Baden wie ein Wahrzeichen überragende Merkur-Berg heißt eigentlich "Großer Staufenberg". Bis zu eine Höhe von 668 m ü. NN ragt der Buntsandsteinkegel auf, er verdankt seine Form der Härte seines Gesteins. Der Fund eines schon im 16. Jahrhundert bezeugten römischen Merkursteines, dessen Nachbildung neben dem Aussichtsturm zu sehen ist, hat dem Berg zu seinem Name verholfen. Eine im Jahre 1913 erbaute Standseilbahn verbindet die Talstation mit dem Bergstation.
(Auszug aus dem Buch "Baden-Baden Begleiter durch die Stadt und Umland" Arbeitskreis für Stadtgeschichte der Stadt Baden-Baden e.V. )
 
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