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Die Trinkhalle

Die Trinkhalle in der Kaiserallee ist eine in den Jahren 1839-42 erbaute, knapp 90 Meter lange Wandelhalle. Der großherzogliche Baudirektor Heinrich Hübsch verwendete für ihre Konstruktion Sandstein, Marmor, Backstein und Terrakotta, verschiedenfarbene Materialen, die einen ungewöhnlichen Gesamteindruck erzeugen.
Als Architekt ließ Heinrich Hübsch sich gern von frühchristlichen und byzantinischen Bauten inspirieren...
Die Fassaden der Trinkhalle ist vielgestaltig und reich geschmückt. Sechzehn Säulen tragen den Portikus. Zwischen ihnen kann man schon von der Kaiserallee aus Fresken des Maler Jakob Götzenberger erkennen, die mittelbadische Sagen und Anekdoten behandeln.
Die Dreiecksgiebel des Trinkhalleneingang enthält ein reizvolles Relief des Bildhauers Franz Xaver Reich aus Hüfingen: es stellt die Heilung Kranker durch die Quellnymphe dar.
Im großen Trinksaal der Trinkhalle wurden früher Heilwasser verschiedener Herkunft und frisch gepresster Traubensaft ausgeschenkt.
(Auszug aus dem: "Parkführer Baden-Baden" Stadtverwaltung Baden-Baden Gartenamt)
 
Das Kurhaus
 
Bereits im Jahre 1765 ließ die markgräfliche Verwaltung auf dem fast unbebauten linken Oosufer an der Stelle des späteren Kurhauses ein Promenadehaus errichten, das auch einen Tanzsaal enthielt. Friedrich Weinbrenner richtet 1802 einen zweiten Gästetreff im einstigen Jesuitenkolleg, dem heutigen Rathaus, ein. 1824 wurde dann das jetzige Kurhaus als Maison de conversation seiner Bestimmung übergeben, der es seither treu geblieben ist.
Der Mittelbau des Kurhauses besitzt eine von acht korinthischen Säulen getragene Vorhalle, die oben ein rot-weißer Greifenfries ziert. Links schließt sich an den Mittelbau der Casinotrakt mit den üppig ausgestatteten Spielsälen von 1853-54 an.
August Stürzenacker, der das Kurhaus in den Jahren 1912-17 umbaute, schuf die meisten der stilvollen Salons im ersten Obergeschoss und den großen Benazetsaal. Sein Werk ist die einladende Eingangshalle in der aparten Farbkombination von grün, grau und beige sowie die breite Innentreppe.
(Auszug aus dem: "Parkführer Baden-Baden" Stadtverwaltung Baden-Baden Gartenamt)
 
Die Spielbank selbst- heute gilt sie als eine der schönsten der Welt- hat eine bewegte Entstehungsgeschichte. Bei der Eröffnung im Jahre 1824 erhielt der französische Spielpächter Antoine Chabert einen Vertrag über 15 Jahre. Da der französische "Bürgerkönig" Louis Philippe  das Glücksspiel verboten hatte, suchte der Mitpächter der Pariser Spielcasinos Jacques Bénazet ein Casino, in dem er als Roulette- Experte sein Organisationstalent und seine langjährige Erfahrung einbringen konnte. Er übernahm die Konzession für das Baden-Badener Casino und führte nicht nur das Glücksspiel zum Erfolg, sondern bemühte sich in vielfältiger Weise, die Attraktivität des Kurortes zu steigern. Im Revolutionsjahr 1848 starb Jacques Bénazet- hochgeehrt. Sein Sohn Edouard Bénazet übernahm die Spielbankpacht und begleitete Baden-Baden in die "Belle Epoque", die bis zum deutsch-französischen Krieg 1870/71 andauerte.
(Auszug aus dem Buch "Baden-Baden Begleiter durch die Stadt und Umland" Arbeitskreis für Stadtgeschichte der Stadt Baden-Baden e.V.)
 
 Das Theater
 
Das Theater am Goethplatz ist ein generöses Geschenk des Spielbankpächters Edouard Benazet an die Stadt. Es wurde von den Pariser Architekten Charles Derchy und Charles Couteau in den Jahren 1860-62 erbaut. Die Fassade der Theaters aus zweifarbenem Sandstein ist reich gegliedert, ja ein wahres Bilderbuch wie die Fassade des Friedrichsbads. Im Attikageschoss sind Medaillons von Goethe und Schiller angebracht, in der Mitte prangt zwischen den Reliefs von Flussgottheiten das badische Staatswappen. Ludovic Durand hat den Dreiecksgiebel gestaltet. In ihm sind die Dichtkunst, die Malerei und die Musik allegorisch dargestellt.
(Auszug aus dem: "Parkführer Baden-Baden" Stadtverwaltung Baden-Baden Gartenamt)
 
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